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Wir begrüßen Madlen Klarhorst als neue kommissarische Schulleiterin an unserem Grundschulverbund.


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Letzte Änderung
September 18. 2017 12:36:06 Login

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Gender-Mainstreamingkonzept

Wir haben uns zum Ziel die Förderung der Chancengleichheit der Geschlechter und die Beseitigung bestehender geschlechtstypischer Nachteile für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer gesetzt.

Dabei verfolgen wir folgende Grundsätze:
• Das Konzept soll die geschlechtsspezifische Prägung durch Schule, Familie, Umwelt und Medien und die daraus folgenden Denk- und Verhaltensmuster berücksichtigen.
• Es soll partnerschaftliche Sozialverhalten und das Selbstvertrauen bei Mädchen und Jungen fördern und Vorurteile und Benachteiligung im Unterricht und Schulleben abbauen.
• Es soll dazu beitragen, dass geschlechtsspezifische Formen der Gewalt und Sexismus erkannt und vermieden werden können.
• Es soll einen geschlechtergerechten Umgang aller am Schulleben beteiligten Personen ermöglichen.


Handlungsfelder:
• Analyse der Unterrichtsthemen in allen Fächern in Bezug auf das Interesse von Jungen und Mädchen
• Durchsicht der Schulbücher und Lernmittel
• Sportunterricht
• Sexualkunde, Technik, Chemie u.a. im Sachunterricht
• Pausenhofgestaltung, Auswahl der Spielgeräte
• Bewegungsförderung
• Gewaltprävention
• Umsetzung des Frauenförderplans im Kollegium
• Vereinbarung von Familie und Beruf
• Einsatz von Teilzeitkräften, Verteilung der Belastung und Ressourcen
• Arbeits- und Gesundheitsschutz (Schwangerschaft)
• Fortbildung von der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
• Mitarbeiter/innen-Gespräche
• Elternmitwirkung


Maßnahmen der Grundschule Schötmar-Holzhausen:
• Unterstützung des aktiven Lernprozesses sowohl bei Jungen wie auch bei Mädchen durch gleichwertige Ansprache und Einbeziehung in den Unterricht
• Bemühungen zur Vermeidung einer geschlechtergetrennten Sitzordnung
• „Ich bin Ich“ – Thematik insbesondere im ersten Schuljahr zur Selbststärkung
• Klassendienste werden gleichermaßen von Mädchen und Jungen erledigt.
• Arbeitsgruppen und Teams werden nach anderen Kriterien gebildet als denen des Geschlechts.
• Pausenspielzeug für Jungen und Mädchen
• Jungen und Mädchen nutzen gleichberechtigt den Computer.
• Sexualerziehung mit gemeinsamer und getrennter Aufklärung
• Bewusste Einbeziehung technischer Themen in den Sachunterricht
• Werken als Arbeitsgemeinschaft
• Referate zu verschiedenen Themen lassen den Kindern Freiraum für ihre persönlichen Interessen.
• Projektwochen mit Angeboten, die auf das Interesse von Jungen und Mädchen abgestimmt sind
• Projekt der Ich-Stärkung durch das Jugendamt zur Vorbeugung des sexuellen Missbrauchs
• Coolnesstraining im dritten Schuljahr durch ein externes Team
• Medienkonzept, das Jungen und Mädchen gleichermaßen den Erwerb von Kompetenzen ermöglicht
• Entwicklung von Konzepten zur Gewaltprävention (buddY), Gesundheitsförderung und individuellen Förderung
• Berücksichtigung der geschlechtergerechten Handlungsgrundlagen auch in der offenen Ganztagsschule
• Keine Trennung von Jungen- und Mädchensport
• Kooperationsspiele stärken im Sportunterricht den Zusammenhalt und das gegenseitige Wertschätzen und Respektieren des anderen Geschlechts.
• Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei Anzeige einer Schwangerschaft durch eine Kollegin
• Bereitschaft, auch Männer im Kollegium aufzunehmen
• Berücksichtigung der Teilzeitbeschäftigten bei Stundenplan, Aufsichtsplan und Projektwochen
• Fortbildung der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
• Elternabende zu relevanten Themen („Sexueller Missbrauch“, „Suchtvorbeugung“, „Cybermobbing“)

Um die Freude am Lernen aller Kinder stets aufrecht zu erhalten und zu fördern, ist Koedukation ein fester Bestandteil unseres Schullebens.
Wir bemühen uns darum, bei allen Kindern ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und Toleranz aufzubauen, um geschlechtsspezifischen Rollenzuteilungen reflektiert gegenüber zu stehen.