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Wir begrüßen Madlen Klarhorst als neue kommissarische Schulleiterin an unserem Grundschulverbund.


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Letzte Änderung
September 18. 2017 12:36:06 Login

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Fortbildungskonzept

1. Einleitung
1.1 Bedeutung von Fortbildung

2. Ziele

3. Fortbildung am Grundschulverbund
3.1 Fortbildungsplanung der Schule
3.2 Fortbildungsplanung des Kollegiums

4. Evaluation

5. Anhang
5.1 Fragebogen zur Bedarfsermittlung
5.2 Fortbildungsplan für das Kollegium
5.3 Individueller Fortbildungsplan


1. Einleitung

„Es ist keineswegs sicher, dass es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel ist steht fest, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll“ (Georg Christoph Lichtenberg)

„Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, sollte man in einer neuen Schüler werden.“ (Gerhard Hauptmann)

Die Zitate verdeutlichen, dass das Lernen uns ein Leben lang begleitet. Wir werden jeden Tag reicher an Erfahrungen, die unser Leben beeinflussen, umgestalten und verändern. Schule ist Leben und Leben verändert sich. Sich den neuen Herausforderungen zu stellen, sich neue Erkenntnisse über das lehren und Lernen anzueignen ist unerlässlich für Lehrerinnen und Lehrer.

Das Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen verpflichtet Lehrkräfte zur Fortbildung und gibt der schulinternen Fortbildung im Sinne der eigenverantwortlichen Schule den Vorrang.

Dieses Fortbildungskonzept dokumentiert die Qualifizierung des Kollegiums und wird kontinuierlich fortgeschrieben.


1.1 Bedeutung von Fortbildung

Lehrerfortbildung ist für die Schulentwicklung und die Qualitätsentwicklung von großer Bedeutung. Sich stetig ändernde gesellschaftliche Anforderungen, neue Erkenntnisse über erfolgreiches Lehren und Lernen, wandelnde Entwicklungsbedingungen von Kindern und neue technologische Herausforderungen verlangen von Lehrerinnen und Lehrern ihr Wissen und Können den sich ändernden Bedarfen für die schulische Arbeit kontinuierlich anzupassen. Zur Stärkung der Leistungsfähigkeit von Schule kommt der Lehrerfortbildung eine besondere Rolle zu. Sie unterstützt die Lehrkräfte bei der Erweiterung ihrer fachlichen, didaktischen und pädagogischen Kompetenz und fördert so die Weiterentwicklung des Unterrichts und der Arbeit der Schule.


2. Ziele

Die Grundschule Schötmar-Holzhausen hat sich folgende Entwicklungsziele in den kommenden Schuljahren gesetzt. Daraus ergeben sich die Fortbildungsthemen.

Entwicklungsziele sind:

➢ Entwicklung der Methodenkompetenz

➢ Förderung der Sozialkompetenz, problemorientiertes, selbstständiges und kooperatives Lernen, Reflexion des Lernprozesses durch die Schüler

➢ Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht

➢ Entwicklung der neuen Schule - des Grundschulverbundes - im Fünf-Jahreszeitraum

➢ Sinus-Schule

➢ Fortschreibung des Beratungskonzeptes

➢ Entwicklung inklusiver Strukturen

➢ Förderung der Sozialkompetenz mit dem Buddy-Projekt


3. Fortbildung am Grundschulverbund Schötmar-Holzhausen

3.1 Fortbildungsplanung der Schule

An der Grundschule Schötmar-Holzhausen wird eine allgemeine Fortbildungsplanung vorgenommen. Darin werden unsere Fortbildungsschwerpunkte für drei Jahre festgelegt. Es werden Bereiche vereinbart, in denen Fortbildungsbedarf an unserer Schule und bei den einzelnen Kollegen besteht. Dabei werden externe und interne Fortbildungen ausgewählt, in denen die erforderlichen Kompetenzen zum Erreichen unserer Ziele (siehe oben) erworben werden.

Für die Schuljahre 2013/2014 bis 2015/2016 haben wir folgende Schwerpunkte gesetzt:

• Unterrichtsentwicklung mit dem Schwerpunkt der Methodenkompetenz
Die Steuergruppe hat in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Lippe eine Fortbildungsreihe, die sich an die Arbeit der Korrespondenzschulen orientiert, entwickelt, die auf die Bedarfe unserer Schule ausgerichtet wird.

• Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht
Ein großer Teil des Kollegiums nimmt an der evangelisch-katholischen Fortbildungsreihe im Rahmen des Modellprojektes „konfessionell-kooperativer Religionsunterricht“ teil. Seit dem Schuljahr 2012/2013 findet der Religionsunterricht konfessionell übergreifend statt. Voraussetzung hierfür ist die Teilnahme an dieser Fortbildungsreihe für alle beteiligten Religionslehrer.

• Ich – als Teil des Grundschulverbundes
In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Lippe hat die Steuergruppe mit der Schulleitung eine Fortbildung für das Gesamtkollegium eingeleitet, bei der unsere Schule bei dem Entwicklungsprozess eine Schule an zwei Grundschulstandorten von einem externen Coach in Begleitung des Kompetenzteams unterstützt, impulsiert und beobachtet (externe Evaluation) wird.

• Sinus Drei Lehrkräfte unserer Schule nehmen an den Fort- und Weiterbildungen des Sinus-Projektes teil. Sie informieren das Kollegium regelmäßig über das lo-net, im Gesprächsaustausch und Rahmen von Konferenzen über die Inhalte des Sinus-Projektes und beziehen die gesamte Schule mit ein (Veranstaltung am 15.5.2014 in unserem Haus)

• Beratung/Elterngespräche
Interne Beratung und Fortbildung durch eine ausgebildete Beratungslehrerin unserer Schule und einer Sonderpädagogin, die seit 2010/2011 im Rahmen des KsF-Projektes an unserer Schule arbeitet und bei Elterngesprächen berät und unterstützt.

• Inklusion
Durch die Teilnahme am Pilotprojekt KsF als Startschule wurde das gesamte Kollegium zu diesem Thema mit vielfältigen Fortbildungen konfrontiert. (Einführung aller Lehrkräfte Bad Salzuflens in die Aufgaben und Zielsetzungen des Projektes KsF, Lösungsorientierte Beratung, Aufgabenschwerpunkte und Handlungsfelder des Förderschwerpunktes Sprache, Kollegiale Hospitationen in der Förderschule mit Schwerpunkt ESE). Insbesondere die Schulleitung und die Sonderpädagogin bildeten sich in diesem Bereich zum einen als Mitglied des Leitungsteams und der Steuergruppe des KsF und zum anderen in der Moderatorenausbildung zu diesem Thema ausgiebig fort und teilten neue Erkenntnisse in Lehrerkonferenzen und in der täglichen Arbeit weiter.

 


3.2 Fortbildungsplanung des Kollegiums

Um die Fortbildungsbedarfe der einzelnen Kolleginnen und Kollegen zu erfassen, soll in regelmäßigen Abständen eine Befragung des Kollegiums stattfinden (siehe Fragebogen im Anhang 1). Mithilfe eines Fragebogens sollen die Bedarfsermittlung und die individuellen Wünsche hinsichtlich schulinterner wie auch schulexterner Lehrerfortbildungen erfasst werden. Es wird ein Abgleich mit den aufgestellten Entwicklungszielen und Arbeitsschwerpunkten und dem derzeitigen Ausbildungsstand des Kollegiums erfolgen. Die Fortbildungsbeauftragte unterstützt die Schulleitung und ermittelt den sich ergebenen Bedarf an Fortbildungsmaßnahmen. Sie spricht diesbezüglich gezielt Teile des Kollegiums an, schlägt in der Lehrerkonferenz Fortbildungsmaßnahmen für das gesamte Kollegium vor und weist auf interessante Fortbildungsangebote hin. Fachgruppen, die ebenfalls Fortbildungsbedarf feststellen, wenden sich an die Fortbildungsbeauftragte.
Die Fortbildungswünsche sollen in einem Fortbildungsplan (siehe Fortbildungsplan Gesamtkollegium im Anhang 2) für das Gesamtkollegium fortgeschrieben werden. Außerdem soll für jede Lehrkraft ein individueller Plan geführt werden.
Zur Deckung der Fortbildungswünsche sollen auch die Fachkompetenzen des Kollegiums gesichtet werden, um diese für schulinterne Fortbildungen zu nutzen.
Schulinterne Fortbildungen (Schilf) werden von der Fortbildungsbeauftragten in Absprache mit der Schulleitung und in Kooperation mit der Steuergruppe für das Kollegium organisiert und koordiniert. Diese Fortbildungen können entweder von Lehrerinnen und Lehrern der Schule selbst oder im Rahmen des Fortbildungsbudgets durch externe Moderatoren und Referenten durchgeführt werden.
Schulexterne individuelle Fortbildungen werden auf dem Dienstweg beantragt. Die Schulleitung genehmigt diese nach Fortbildungsplan, Budgetmittel und nach dienstlichen Belangen. Somit obliegen Entscheidungen und Entsendungen einzelner Lehrkräfte, der Unterrichtsbefreiung, Beurlaubung der Schulleitung. Der Vertretungsunterricht wird durch die Schulleitung organisiert.
Individuelle Fortbildungen in der unterrichtsfreien Zeit werden der Schulleitung angezeigt und die Teilnahme wird im Fortbildungsüberblick der Schule dokumentiert. Über Themen aus Fortbildungen soll auf Dienstbesprechungen und Fachgruppensitzungen berichtet werden.


4. Evaluation der Fortbildungen

Damit die Fortbildungen auch an die Gesamtsituation der Schule angepasst sind. wird jedes Jahr in der Zeugniskonferenz am Schuljahresende die schulische Fortbildungssituation besprochen und ein eventuell geänderter schulischer Fortbildungsbedarf in die Planung mit aufgenommen.
In Jahres- und Personalentwicklungsgesprächen mit der Schulleitung werden die persönlichen Fortbildungen und mögliche weitere Fortbildungen besprochen.
Die Aufarbeitung und Evaluation stattgefundener schulinterner Fortbildungen erfolgt in der auf die Fortbildung folgende Konferenz im Rahmen eines Austausches über Lernzuwachs, Kritik und Gelingensbedingungen an unserer Schule.