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Wir begrüßen Madlen Klarhorst als neue kommissarische Schulleiterin an unserem Grundschulverbund.


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Letzte Änderung
September 18. 2017 12:36:06 Login

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Ausbildungskonzept

Das Ausbildungskonzept der Grundschule Schötmar-Holzhausen für die ihr zugewiesenen Lehramtsanwärter (LAA) basiert auf den jeweils aktuellen rechtlichen Vorgaben:
• das Kerncurriculum für die Ausbildung für Lehramtsanwärter des Landes NRW (01.2012) mit seinen Handlungsfeldern und Standards.
• die Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung – OVP (10.04.2011)
• die Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW (01.08.2008)
• alle relevanten Lehrer-/Schulkonferenzbeschlüsse
Außerdem liegt die Dimension 4.6 – Lehrerausbildung des Referenzrahmens Qualität den Überlegungen zugrunde.


Inhalt des Ausbildungskonzeptes
Das folgende Ausbildungskonzept zeigt eine Übersicht der beteiligten Personen und deren Funktionen an der schulischen Ausbildung.
Gelingende Ausbildung setzt den engagierten Einsatz aller an Ausbildung Beteiligten im Team voraus. Regelmäßige Austausche und festgesetzte Ausbildungsgespräche (i.d.R. quartalsweise) gehören zum Programm.
Hierbei sollen Wünsche, Vorstellungen und Bedarfe der LAA genauso wie die Aufgaben und Pflichten besprochen werden. Im ersten Quartal liegt der Schwerpunkt auf der Vorbereitung des bedarfsdeckenden Unterrichts.
Je nach Bedarf und Ressourcen ist es wünschenswert, einzelne Stunden des bedarfsdeckenden Unterrichtes mit LAA und Ausbildungslehrer zusammen zu besetzen, um die gemeinsame Planung und Reflektion zu erleichtern.
Ebenso ist es selbstverständlich, dass neue Impulse aus der LehrerInnenausbildung aufgegriffen und allen an Schule Beteiligten nutzbar gemacht werden.


Rolle der Lehramtsanwärter (LAA)
Die LAA entwickeln und steuern im Rahmen der schulischen Möglichkeiten ihre Ausbildung aktiv und eigenständig. Sie orientieren sich hierbei an den bestehenden Konzepten bzw. dem Schulprogramm des Grundschulverbundes. Hierbei berücksichtigen sie die verwendeten Lehr- und Lernmittel und die räumlichen Möglichkeiten der Schule. Zusätzlich beachten sie die Schulordnung und die organisatorischen Aspekte des Schulalltags (Unterrichtszeiten, Pausenzeiten, Termine u. ä.).
Einen ersten Einblick in die grundlegenden Punkte des Unterrichtskonzeptes gewinnen die LAA durch Hospitationen. Hierbei führen sie erste Unterrichtssequenzen durch und erfahren und reflektieren diese für ihre eigene Lernbiografie.
Die LAA erleben sich als aktives Mitglied des Kollegiums und nehmen ihre Ausbildungslehrer und Ausbildungsbeauftragte, sowie weitere Fachkollegen als Ansprechpartner wahr.
Die LAA werden gleichmäßig in den Jahrgangsstufen 1 und 2 bzw. 3 und 4 sowie in ihren Fächern eingesetzt und ausgebildet.
Mit zunehmender Dauer ihrer Ausbildung planen die LAA ihren Unterricht selbstständiger und bringen dazu auch eigene Ideen ein. Unter Berücksichtigung der Unterrichtsprinzipen (Handlungsorientierung, entdeckendes Lernen u.ä.) erstellen sie eine schriftliche Planung und legen diese ihrem Mentor vor.
Als weiterer Eckpunkt für diese Planung dienen die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und der sich daraus ergebende individuelle Förderungsbedarf.
Die Schülerinnen und Schüler werden von den LAA zu Kritikfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Konfliktfähigkeit angeleitet. Durch flexibles und souveränes Agieren im Unterrichtsprozess schaffen die LAA eine angenehme Lernatmosphäre. In Kooperation mit dem Ausbildungslehrer nehmen sie transparent Leistungsbewertungen vor.
Die LAA zeigen sich konstruktiver Kritik gegenüber offen und können diese entsprechend umsetzen.
Bedarfsdeckenden Unterricht planen die LAA in enger Abstimmung mit den Fachkollegen und Klassenlehrern bzw. den jeweiligen Jahrgangsteams. Hier zeichnen sie sich in besonderer Weise verantwortlich. Bei Bedarf stimmen sich die LAA zeitnah mit den Ausbildungslehrern oder Ausbildungsbeauftragten ab.
Weitere wichtige Partner des schulischen Erziehungsauftrages sind die Eltern für die LAA. Hier findet ein kontinuierlicher Informationsaustausch in Elterngesprächen und an Elternabenden statt. Ebenso gehört der enge Austausch mit der OGS und der Sonderpädagogen zu ihren Aufgaben. Auch außerschulische Partner (Kirche, soziale Einrichtungen u.ä.) werden eingebunden. Die LAA bringen sich aktiv in schulischen Gremien ein.
Die LAA dokumentieren ihre Ausbildung auf dem standardisierten Bogen, wobei die standortspezifischen Aspekte und Themen unserer Schule berücksichtigt werden sollen (s. Anhang).

Die Rolle der Ausbildungslehrerin
Die Ausbildungslehrer (Mentoren) leiten die LAA in der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit an und unterstützen diese in ihren Unterrichtsvorhaben. Sie sind fachlich verantwortlich, beraten die LAA und ermöglichen diesen durch ihren eigenen, lehrplanbezogenen Unterricht, tiefere Einblicke in fachspezifische Unterrichtprinzipien. Die Mentoren geben den LAA Hinweise und Hilfen zum Einsatz von Materialen und Lehrbüchern zum Ausbildungsfach.
Sukzessive wird den LAA von den Mentoren die Unterrichtsverantwortung übertragen. Hierbei steht der Mentor den LAA bei Planung und Reflexion unterstützend zur Seite.
Aufgrund regelmäßiger Berichte der Ausbildungslehrer an die Schulleitung und Ausbildungsbeauftragte über die Tätigkeit der LAA werden gemäß OVP schriftliche Beurteilungsbeiträge erstellt. Bewertet werden hierbei sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen in ihrer Gesamtheit.
Bei einem Wechsel des Ausbildungslehrers während der Ausbildung ist ein Beurteilungsbeitrag unverzüglich anzufertigen.
Die Rolle der Ausbildungsbeauftragten (ABB)
Die ABB ist als zentrale Ansprechpartnerin für die LAA für die Koordination der Ausbildungstätigkeit in Abstimmung mit der Schulleitung verantwortlich. Sie informiert und berät die LAA und die Mentoren in Fragen der schulischen Ausbildung.
Die ABB steht als Moderatorin in Konfliktsituationen zwischen LAA und Ausbildungslehrerin zur Verfügung.
Der Stand der Ausbildung der LAA wird in regelmäßigen Gesprächen zwischen ABB (ggf. auch mit Mentoren und SL) und LAA dokumentiert.
Um eine Integration der neuesten Ausbildungsstandards in den schulischen Alltag zu gewährleisten, nimmt die ABB an Kooperations- und Informationsveranstaltungen des ZFSL teil, informiert das Kollegium über Ausbildung, initiiert und koordiniert die Weiterentwicklung des schulischen Ausbildungskonzeptes.
Die ABB nimmt an den Eingangs- und Perspektivgesprächen gemäß OVP zu Beginn der Ausbildung teil und ist selbst regelmäßig als Ausbildungslehrerin tätig.

Die Rolle der Schulleitung
Die Schulleitung ist gesamtverantwortlich für den Unterricht der LAA und deren Ausbildung und arbeitet im Interesse von Ausbildung eng mit dem ZFSL bzw. allen an Ausbildung Beteiligten zusammen.
Nach Einbeziehung der Lehrerkonferenz bestimmt die Schulleitung den Einsatz qualifizierter Mentoren und benennt die Ausbildungsbeauftragte. Ebenso obliegt ihr die Verteilung der Anrechnungsstunden für Ausbildungszwecke an die Mentoren bzw. der Ausbildungsbeauftragten.
Für den ausbildungsgerechten Einsatz der LAA im Bedarfsdeckenden Unterricht sorgt die Schulleitung im Rahmen der Stundenplanung. Sie hat das Recht, wie bei jedem anderen Kollegen Einblick in den Unterricht zu nehmen.
Auf Grundlage eigener Beobachtungen, der Beurteilungsbeiträge der Ausbildungslehrer, den Gesprächsprotokollen zwischen der LAA und der Ausbildungsbeauftragten sowie nach dokumentierter Rücksprache mit der Ausbildungsbeauftragten erstellt die Schulleitung ihre Langzeitbeurteilung am Ende der Ausbildung.